Chevy Projekt: Teil 6 – Zerlegen, zerlegen, zerlegen…

Original Beitrag vom 17.06.2013

Hier in dieser Blogreihe möchte ich die Restauration meines 77er Chevrolet Caprice Coupe dokumetieren.

Soweit der Plan.

Vielleicht wird im Laufe dieses Blogs der ein oder andere denken: „WTF was macht der den da!?“ Demjenigen sei gesagt, dies ist mein ersten Projekt dieser Art und ich habe auch sonst keinerlei Hintergrund im Kfz Bereich. Ich bin quasi interessierter Laie und es ist „learning by doing“ angesagt, aber ich bin zuversichtlich und zum Glück nicht mit zwei linken Händen gestraft. 😀

Hallo Zusammen,
so, den Blog hab ich etwas schleifen lassen, den Chevy zum Glück nicht! 😀 Na ja, zumindest so weit es das Wetter zugelassen hat oder andere Aktivitäten nicht Vorrang hatten. Wie z.B. die Catheads Party oder das Sonisphere Festival (Doc Seltsam: da hab ich Sabaton live gesehen, ziemlich geil! :D) vorletztes Wochenende.

Passiert ist trotzdem einiges und das große Finale des Zerlegens, das trennen der Karosserie von Rahmen, rückt in greifbare Nähe. Alles was dem noch im Wege steht ist das Entfernen der Beifahrertür und die Scheiben. Ersteres ist kein Problem und bald erledigt. Die Front- und Heckscheibe hingegen gestaltet sich schwierig. Ich habe bereits 3 Autoglaser angefragt und alle 3 haben abgeleht! 😡 Zu riskant. Man muß dazu sagen, das die Heckscheibe des Coupes nicht mehr zu bekommen ist un dein Glasbruch verheerend wäre. Selbst traue ich mir das (noch) nicht zu, wobei mir wohl bald nichts anderes übrig bleiben wird. 🙁

Für das Strahlen und Grundieren der Karosse habe ich bereits ein Angebot, von einem Kfz erfahrenen Betrieb, vorliegen. 750,-€ komplett inkl. Steuer. Ich denke das ist ein ganz guter Preis.


IMG_6643Also, was ist passiert seit meinem letzten Blog? Die Fahrertür ist draußen. Das war eigentlich kein Akt nachdem ich die Konstruktion den Innenlebens verstanden hatte. 😀 Hab, da das Zeug so oder so raus muß, die Tür zuerst komplett leer gemacht um etwas Gewicht raus zu bekommen. Die Türen sind 1,5m(!) lang und somit nicht wirklich leicht und handlich. 🙂


IMG_6642 IMG_6641Darauf wurde dann das Heck zerlegt.








Der nächste Programpunkt: Motorenausbau!


IMG_6625XMit tatkräftiger Unterstützung wurden dann die letzten Verbindungen des Motors zur Peripherie getrennt.






IMG_20130616_111508 IMG_20130616_111459Wagen in Stellung bringen.








IMG_20130616_123741 IMG_20130616_123734 IMG_20130616_123725Motorkran in Stellung bringen und anhängen, Getriebe mit einem Wagenheber abstützen.


IMG_6631 IMG_6636…und raus damit! Hat auch soweit gut funktioniert, nur der Bowtenzug für den Kickdown zum Getriebe musste dran glauben. 🙁 Habe ihn schlicht und ergreifend vergessen zu lösen und der Kraft der Krans konnte er nicht wirklich was entgegensetzen


IMG_6637Die Krümmer sind drin geblieben da die Verbindungen zum Hosenrohr zu braunen Klumpen zusammengerostet sind. 3 der 6 Bolzen hab ich abgerissen und an die andern 3 kam ich nicht dran, kein Platz. Rücklings unter dem Auto liegend flexen wollte ich dann auch nicht. Also hab ich kurzer Hand die Krümmer von den Köpfen gelöst was, trotz des Alters, problemlos geklappt hat. Verwundert hat mich jedoch das zwischen Krümmer und Kopf keine Dichtungen verbaut waren! 😮 Dicht waren sie trotzdem. 😀


So, das ist der aktuelle Stand. Ich verspreche, das es das nächste mal nicht wieder 4 Wochen dauern wird bis es hier was Neues gibt!

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