Mustang – Kompressoreinbau

Original: Juni 2010

 

Wie gesagt, vor einiger Zeit (Mai 2010) habe ich meinem Stang einen Kompressor Einbau gegönnt.

 

Die Basis:

  • 4.6L V8 – 224kw/ 305PS und 430Nm. Enspricht 66PS/ Liter
  • Das Ziel:
  • 4.6L V8 – 397kw/ 540PS und rund 600Nm bei 12PSI (gut 0.8Bar) Ladedruck. Enspricht
  • 117PS/ Liter

Der Weg:

  • Saleen Stage II Kompressor
  • Ladeluft Kühler
  • Dual Boost Bezinpumen
  • Größerer (90mm) MAF (Luftmassenmesser) Sensor
  • Entsprechend geänderter Ansaugtrakt
  • Geänderte Software
  • Kleinkram

 Den Einbau selbst habe ich in einer Fachwerkstatt durchführen lassen, da ich selbst weder über die Fähigkeit noch über eine geeignete Werkstattausrüstung verfüge.

Das Ganze ging auch soweit relativ problemlos von statten, jedoch trat dann quasi auf der Zielgeraden ein kleines, jedoch nicht unerhebliches Problem auf. Ich möchte jetzt jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen, nur soviel, vom Modelljahr 2006 zum Modelljahr 2007 (meiner) hat Ford den Kühlkreislauf etwas geändert. Natürlich habe ich in meinem Kompressorkitt die falschen Umrüstteile (für den 2006er) dabei gehabt. Eigentlich keine große Sache, wenn es sich nicht um Teile aus den USA handeln würde, dann bekommt der Faktor Zeit nämlich eine nicht unerhebliche Bedeutung. Letztendlich konnte ich das Problem mit Hilfe eines sehr freundlichen und kooperativen Mitglieds (danke Cossidriver) aus dem dr-mustang Forum schnell lösen.

Fertig, endlich ausprobieren! Halt nein, da war der noch fast volle Tank mit Eurosuper 95 Oktan. Zu Wenig bei der Serienverdichtung und der Aufladung. Er klingelt oben rum wie die Sau. Also eine Woche Schleichen angesagt und nicht höher als 4000 U/min drehen. Doch auch bis 4000 und verhaltenem Gas geben ist es schon beeindruckend, ich bin gespannt.

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